braingame

Liebesspiel

Fort! Nur fort muss ich von deinen Lippen. Brennende Bekenntnisse auf schweißnasser Haut. Oh Liebster, müsste ich den höchsten Berg erklimmen, zu dir gelänge ich auf Händen. Du, meine Sucht, mein Lebenselexier, stürbe ich lächelnd unter deinem Atem, deinen feuchten Küssen.

Wir, das helle Glockenspiel, lieblich’ Klang von rauen Lauten. Die Himmelsharfe spielt für uns, verbindet uns durch ihre Saiten. Der Gleichklang schlagender Herzen, oh Liebster, mein. Wachs bin ich durch deine Hände, in Leidenschaft geschmolzen. Begehre dich, wie nichts in diesen Nächten.

Fort! Ach, ich müsste fort von dir, zu retten all mein Seelenheil. Retten meine Unschuld, mein bebend’ Angesicht. Du, Geliebter dunkler Stunden, fesselst mich in deine Kissen. In deinen Arm ohne Gegenwehr. Ich wehre nicht, kann nicht erwehren. Durchtauche ich die tiefsten Meere, nach dem Schweiß deiner Begehrlichkeit.

Liebster, mein innig Geliebter! Oh, wie ich dich flehe! Mich zu fangen, zu entfesseln, Gefangennahme unter dich. Soll ich schweigen, mich unterwerfen? Ich tue es! Ohne Zaudern, ohne Zagen, folge ich dir ins dunkle Reich. Heute, Morgen, alle Zeit, dein Besitz in brennend’ Händen. Ich bin dein!

Jedes Seufzen, jedes Stöhnen, Bekenntnisse an deine Sinne. Will dir gefallen, mit dir verwachsen, verschmolzen brenn ich nur für dich. Begehrliche Umarmung, die Wolllust der Küsse. Die atmen, dich lieben, immerdar. Liebster, Geliebter! So sehr bin ich dein.

Ich stürbe solltest du verlangen, und flöge zur Sonne, errettest du mich. Der hungrig’ Gier geschuldet. Unterwerfung, bitte, leite mich! Sei mein Meister, der Herr meiner Sinne. Wir, das Eine, in Verschmelzung. Sinnlichen Taten verfallen wir. Will sterben ich den kleinen Tod! Will sterben ich für deine Erfüllung, und heben dich zum Himmelstor.

Fort! Ach, könnt’ ich fort um uns zu retten. Errette mich, Geliebter, mein!

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