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Ich seh‘ Feuer

Ich seh’ Feuer,
über den Wolken,
hinter dem Regen,
im Dunkel der Nacht.

Ich seh’ Feuer,
in dem, was wir wollten,
auf unseren Wegen,
am Ende der Schlacht.

Ich seh’ Feuer,
in unseren Augen,
am Grunde der Meere,
im ewigen Eis.

Ich seh’ Feuer,
in dem, was wir glauben,
in all dieser Leere,
in dem, was ich weiß.

Ich seh’ Feuer,
hinter den Bergen,
unter der Erde,
in jedem Regenbogen.

Ich seh’ Feuer,
in dem, was wir bergen,
in dem, was wir werden,
in dem, was gelogen.

Ich seh’ Feuer,
hinter den Sternen,
auf Feldern aus Stein,
im Angesicht von Hass.

Ich seh’ Feuer,
in Worten, die wärmen,
in jeglichem Sein,
dem, was ich vergaß.

Ich seh’ Feuer,
am Rande der Sonne,
im Schrei neuen Lebens,
im Totengewand.

Ich seh’ Feuer,
in dem, was gewonnen,
in dem, was wir segnen,
in dem, was verkannt.

Ich seh’ Feuer.

Inspiriert von Ed Sheeran – I see fire

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