braingame ·mindfuck ·poems

Bessere Tage

Es gab sie, die Zeit,
ohne Dunkelheit im Herzen,
ohne Welt im grauen Kleid,
ohne Elend, ohne Schmerzen.

Es gab sie, die Zeit,
mit lachend-leuchtend Augen,
mit einer Welt so endlos weit,
und einem Geist im vollen Glauben.

Und in meinen Träumen,
laufe ich zu den besseren Tagen,
laufe ich über grüne Wiesen,
die den Rand der Sonne säumen,
zu einer Welt ganz ohne Fragen,
laufe ich, wie ich nur kann.

Es gab sie, meine kleine Welt,
in der mein Lachen echt und klar,
das meiste so, wie es gefällt,
und Freude statt der Trauer war.

Es gab sie, meine kleine Welt,
in der das Glück Bestandteil war,
und jeder irgendwie ein Held,
mit leuchtenden Farben, die ich sah.

Und in meinen Träumen,
laufe ich zu den besseren Tagen,
laufe ich über Regenbögen,
die den Rand der Sonne säumen,
zur Liebe, die ganz ohne Zagen,
laufe ich, wie ich nur kann.

Es war da, dieses Leben,
das nicht vom grauen Staub durchzogen,
in dem ich hatte viel zu geben,
die Trümmer nicht um Ohren flogen.

Es war da, dieses Leben,
das nicht von zerstörter Hoffnung sprach,
das Netz der Trauer sich nicht webte,
und immer gab es ein Danach.

Und in meinen Träumen,
laufe ich zu den besseren Tagen,
laufe ich über Sternenschweife,
die den Rand der Sonne säumen,
zum Glück, das nahe ich will bei mir tragen,
laufe ich, wie ich nur kann.

Ich laufe, doch ich hole nie auf.
Ich erreiche sie nicht, die besseren Tage.
Ich sehe nur Asche und niemals die Sonne,
ein Meer voller Tränen, und ich oben drauf.
Kein Boot, keine Segel, nur eine Schale.
Ich laufe nicht mehr, wie ich nur kann.

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