braingame ·inspiration

Dornenkrone

Du hast mich umhüllt, hast mich verwebt,
gefangen gehalten in deiner Einflusszone.
Hab mich befreit, der Wind sich dreht,
denn du bedeutest Dornenkrone.

Drückst dich auf Häupter, spielst Majestät,
heuchelst Sorge, Mitgefühl und Liebe.
Doch kaum dass man dir den Rücken zudreht,
spinnst du frei die Manipulativintrige.

Lächle mich nicht an, ich hab dich durchschaut,
lebe nicht mehr auf dem Boden an deinem Throne.
Hab dir schon lange kein Wort mehr geglaubt,
denn du bedeutest Dornenkrone.

Wir alle sind Karten, für dich nur ein Spiel,
Figuren auf dem Schachbrett der Nacht.
Dominosteine, bis der erste Stein fiel,
wir waren dein Hofstaat, dein Zentrum der Macht.

In Worten so groß, in Taten so klein,
hebtest heraus was Gutes in uns wohne.
Es folgte nur Regen, nie Sonnenschein,
denn du bedeutest Dornenkrone.

Ich lasse dich los, entreisse dich mir,
ich wünsch dir kein Glück, keinen Sonnenaufgang.
Ich schließe für immer unsere Zwischentür,
und verschließe mich deinem Sirenengesang.

Ich reisse sie nieder, deine Krone voller Dornen,
und trockne die Tränen, die fließen statt Blut.
Verlasse deine Nacht, erwarte den Morgen,
und schreite voran mit ganz neuem Mut.

Inspiriert von Maccabros – Was Du tust

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